Kinesiotaping in der Schwangerschaft, für die Geburt, für Wöchnerinnen und Babys
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Kinesiotaping ist eine sanfte und effektive Methode, die in der Hebammenpraxis immer mehr Anwendung findet. Es kann in verschiedenen Phasen der Schwangerschaft und nach der Geburt unterstützend wirken.
In der Schwangerschaft hilft Kinesiotaping bei der Linderung u.a. von Schmerzen im Rücken, den Beinen oder dem Beckenbereich. Mit zunehmendem Bauchwachstum kommt es bei Schwangeren häufig zu Beschwerden wie Symphysenschmerzen, die durch Kinesiotaping gelindert werden können.
Für die Geburt wird Kinesiotaping genutzt, um den Körper auf die bevorstehende Anstrengung vorzubereiten. Es kann dabei helfen, die Stabilität und Flexibilität des Beckens zu fördern und Verspannungen zu lösen, die während der Geburt hinderlich sein könnten.
Für Wöchnerinnen bietet das Kinesiotaping Unterstützung bei der Rückbildung und lindert Beschwerden nach der Geburt. Es hilft bei der Stabilisierung der Beckenbodenmuskulatur und der Linderung von Rücken- oder Nackenschmerzen, die durch das Stillen oder das Tragen des Babys entstehen.
Für Babys kann Kinesiotaping sanft angewendet werden, um bei leichten Beschwerden wie Koliken oder Entwicklungsstörungen zu unterstützen. Es fördert die Muskelfunktion und kann die Bewegungsfreiheit des Babys verbessern. Außerdem kann bspw. auch ein Nabelbruch von Babys getapt werden.
Durch die ganzheitliche Unterstützung und sanfte Wirkung des Kinesiotapings können werdende Mütter und Babys von dieser Methode profitieren. Als Hebamme berate ich gerne individuell, wie Kinesiotaping in Deiner Schwangerschaft und nach der Geburt hilfreich sein kann.
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Kontakt: Hebamme Deborah Lemstra, Tel. 0176 8244 6927